Was kostet eine Alarm-App für die Feuerwehr?
Wovon die Kosten einer Alarm-App für die Feuerwehr abhängen und wie Sie sie für Ihre Wehr realistisch abschätzen.
Lukas Kämmerling · 27.09.2026
Wovon die Kosten abhängen
Die Kosten einer Zusatzalarmierung setzen sich fast immer aus denselben Bausteinen zusammen. Anbieter rechnen sie unterschiedlich ab – vergleichen Sie deshalb immer die Summe für Ihre Feuerwehr, nicht einzelne Positionen.
- Grundgebühr bzw. Betrieb: für die Alarmierungs-Software, die den Alarm von der Leitstelle übernimmt – als eigener Server oder als betriebener Dienst.
- App-Lizenzen: pro Einsatzkraft oder in Paketen.
- Optionale Module: Einsatzmonitor im Gerätehaus, Tablets fürs Fahrzeug, Objektverzeichnisse, Gefahrgut-Datenbank.
- Support: inklusive oder als eigener Vertrag.
- Einmalige Kosten: Einrichtung, eigene Hardware, Monitore.
Die versteckten Kosten eines eigenen Servers
Ein eigener FE2-Server wirkt auf den ersten Blick günstiger. Dazu kommen aber Anschaffung und Austausch der Hardware, Strom, Updates, Backups – und vor allem die Zeit eines Kameraden, der sich darum kümmert. Und fällt im Gerätehaus Strom oder Internet aus, fällt der Server mit aus.
Rechenbeispiel: Feuerwehr mit 40 Einsatzkräften
So sieht es bei uns aus – mit den aktuellen öffentlichen Preisen, Managed Hosting und einem Einsatzmonitor im Gerätehaus:
| Managed Hosting (pro Organisation) | 240,00 € |
| aPager PRO für 40 Einsatzkräfte | 196,80 € |
| AMWeb Einsatzmonitor (1 Monitor) | 48,60 € |
| Summe pro Jahr | 485,40 € |
| entspricht pro Monat | 40,45 € |
Alle Beträge zzgl. MwSt., Support-Plan Bronze ohne Grundgebühr. Ihre genaue Summe sehen Sie im Preiskonfigurator.
Fragen, die Sie jedem Anbieter stellen sollten
- Was kostet es insgesamt pro Jahr für unsere Mannschaftsstärke?
- Ist der Betrieb der Alarmierungs-Software enthalten – oder brauchen wir einen eigenen Server?
- Welche Laufzeit hat der Vertrag, und was kostet Support?
- Kann die Rechnung an die Gemeinde gehen?